Deutscher Wundpreis 2019

Bereits zum neunten Mal vergab eine Fachjury im Rahmen des DEWU Deutschen Wundkongresses den von der Initiative Chronische Wunden (ICW) gestifteten Deutschen Wundpreis. Vier Arbeiten zeichneten die Experten aus. Den ersten Platz belegten Norbert Kolbig und Annette Buhl mit ihrer Arbeit „Hautpflege oder Hautschutz – eine Entscheidungshilfe bei feuchtigkeitsgeschädigter Haut“. Der zweite Platz ging an Dr. Julian-Dario Rembe für eine „Quantitative und qualitative Evaluation der anti-Biofilm Wirksamkeit moderner antimikrobieller und antiseptischer Substanzen in einem neuen bakteriellen in-vitro Biofilm-Modell (hpBIOM)“. Einen dritten Platz erkannte die Jury Melanie Michler und ihrer Arbeit „Der Versorgungszustand von Patienten mit chronischen Wunden bei Erstvorstellung in einem universitären Wundzentrum“ zu. Ebenfalls einen dritten Platz belegte Anne Przijbijlski mit einer Arbeit zum Thema „Der Diabetiker und seine Füße - prophylaktische Tipps zur Gesunderhaltung“.

von links nach rechts: Manfred Winkler (ORGAmed Dortmund), Klaus Zobel (Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh), Veronika Gerber (1. Vorsitzende der ICW e.V.), Annette Buhl (Klinikum Oberberg), Norbert Kolbig (Universitätsklinikum Düsseldorf), Anne Przijbijlski (Klinikum Osnabrück), Jurymitglied Anke Bültemann (Asklepios Klinik Harburg), Melanie Michler (Universitätsklinikum Erlangen), Jurymitglied Prof. Dr. Ewa Klara Stürmer (Universität Witten/Herdecke), Dr. Julian-Dario Rembe (Universität Witten/Herdecke), Jurymitglied PD Dr. Cornelia Erfurt-Berge (Universitätsklinikum Erlangen), Jurymitglied Bernd Assenheimer (Vorstandsmitglied Wund D.A.CH).

Der Deutsche Wundpreis wurde von der Initiative Chronische Wunden (ICW) verliehen und war mit € 500 für den 1. Platz, € 300 für den 2. Platz, € 200 für den 3. Platz und den Sonderpreis dotiert.